Übersicht

Über die Hütte

Die Neue Thüringer Hütte (2240 m) ist eine Alpenvereinshütte der Sektionen Meiningen, Inselberg, Weimar, Jena und Apolda. Sie ist von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. Serviert werden Ihnen natürlich auch auf der Neuen Thüringer Hütte selbstgemachte Schmankerl, warme und kalte Getränke und köstliches Bier! Sie können in einem der 50 Lager oder in einem der 30 Betten übernachten.

Von hier aus können Sie Natur pur im Nationalpark Hohe Tauern genießen! Weit und breit gibt es keine künstlichen Aufstiegshilfen oder Versorgungsseilbahnen, welche den Blick auf die herrliche Bergwelt trüben könnten!

Das Habachtal ist das mineralienreichste Tal der Hohen Tauern. Immerhin ist die englische Königskrone mit Smaragden aus dem Habachtal bestückt! In diesem wunderbaren Tal sind auch heute noch interessante Funde möglich. So hat auch der weniger geübte und erfahrene Tourist und Bergwanderer die Möglichkeit, Smaragde zu finden. In Verbindung mit faszinierenden Bergerlebnissen und traditioneller Gastlichkeit ist dieses Tal des Nationalparks Hohe Tauern ein funkelnder Edelstein für sich. Also, Rucksack auf – besuchen Sie uns!

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Neuen Thüringer Hütte.

Aufstieg

Um zur Neuen Thüringer Hütte zu gelangen, können Sie mit dem Täler-Taxi bis zum Gasthof Alpenrose fahren. Von hier steigen Sie in ca. zweieinhalb Stunden über den Noitroi Steig bzw. in dreieinhalb Stunden über den Normalsteig zur Neuen Thüringer Hütte.

  • vom Parkplatz (872 m) zur Alpenrose (1386 m, letztes Gasthaus im Tal): 2 Stunden
  • von der Alpenrose über den Noitroi-Steig: 2,5 Stunden
  • von der Alpenrose über den Normalweg: 3,5 Stunden

Geschichte

Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Unsere Referentin Anita Polt erinnert sich noch sehr genau an die feierliche Übergabe der Neuen Thüringer Hütte in 2003: es war ein sehr beeindruckendes Fest. Neben vielen Reden, einem guten Essen und viel (Hütten-) Kultur gab es einen ökumenischen Gottesdienst. Die Gästeliste war illuster mit dem damaligen Ministerpräsident Bernhard Vogel und mehreren Ministern aus dem Land Thüringen, sowie vergleichbaren Gästen aus dem Salzburger Land.

Dank einer Landesbürgschaft hatten wir von der Sparkasse Mittelthüringen den notwendigen Kredit bekommen, um die Liegenschaft kaufen zu können. Auch der Hauptverband in München unterstützte uns. Der Kredit ist seit 2009 schon abgezahlt. Unser Dank gilt auch den vielen Spenden, im Weimar ganz besonders der Firma Dach-Schneider. Außerdem unvergessen: ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer ginge es auch nicht, ganz besonders sind hier, neben dem Vorstand des Vereins, unser Hüttenwart Peter Jägermann von der Sektion Inselberg und unser Wegmacher Peter Rieder aus dem Pinzgau zu nennen. Viel Dank gebührt der Hüttenpächterin Traudi Aberger, die ihre Gäste super bewirtet und unsere Hütte über drei Monate in Schuss hält.

Seit dem Sommer 2013 hat die Hütte eine vollbiologische Kläranlage, welche mehrheitlich durch Fördergelder des Landes Österreich und des Salzburger Landes finanziert ist.

Fahrten zur Neuen Thüringer Hütte

In den Jahren 1999 bis 2002 gab es große Fahrten der Sektion Weimar zur Hütte. In den folgenden Jahren waren und sind es vor allem private Fahrten, die von unseren Sektionsmitgliedern zur Hütte unternommen werden. Zu einer Fahrt existiert ein Bericht aus dem Jahr 2002.

Touren

Gipfel:

  • Larmkogel (3022 m), 2 Stunden
  • Roßlahnerkopf (2859 m), 2 Stunden
  • Schwarzkopf (2997 m)
  • Hohe Fürlegg (3244 m), 5 Stunden
  • Kratzenberg (3023 m), 3,5 Stunden
  • Plattlinger Habach (3214 m), 3 Stunden
  • Blessachkopf (3050 m)

Übergänge:

  • über die Larmkogelscharte (2934 m) zur Neuen Fürther Hütte (2201 m), 3 Stunden
  • über die Schwarzkopfscharte (2867 m) zur Neuen Prager Hütte (2796 m), 5,5 Stunden

Lohnende Ausflugsziele

  • Wanderung zum Smaragdbergwerk des Habachtals
  • Wanderung vom Parkplatz Habachtal zum Gasthof Alpenrose auf dem unterhaltsamen, lehrreichen und landschaftlich attraktiven Smaragdpfad
  • Heimatmuseum Bramberg (Museumspreis des Landes Salzburg, sehenswert!)
  • das Wildkogelgebiet (seit kurzem auch per Seilbahn aus Bramberg erreichbar)
  • Nationalparkmuseum in Mittersil
  • Grimmler Wasserfälle am Ende des Salzachtales

Winter im Nationalpark Hohe Tauern

Im Winter ist die Hütte zwar geschlossen, aber die Gegend ist allemal eine Reise wert. Vom Wildkogel aus gibt es eine 14 km lange Rodelbahn ins Tal. Außerdem ist das Wildkogelgebiet ein kleines, aber ganz feines Skigebiet und vom Nachbardorf Hollersbach kann man über verschiedene Lifte und Kabinenbahnen bis ins Kitzbühler Gebiet "gondeln".